Versuchsreihe: Treppen

Theater

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Versuchsreihe: Treppen
Theater in Treppenhäusern
Premiere: 24.10.2002, Rathaus Wiesbaden
Weitere in Wiesbaden bespielte Treppenhäuser:
Wohnhaus Herderstrasse 10, Schloss Biebrich am Rhein.
In Mainz: Erthaler Hof (Landesamt für Denkmalpflege), Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Stadthaus.

Schauspiel: Marion Gerlach
Regie/Text: Susanne Schwarz
Musik: Uwe Oberg
Lichtbild: Nicole Ahland, Vanessa Heyde
Medien: Minou Ghazvini

Treppenhäuser verbinden oben und unten, innen und außen. Sie stellen einen Zwischen-Raum dar, einen Bezirk, der durchschritten wird, und damit kein Ort für längere Aufenthalte.

Im ersten Teil ihres Solos als Stufenzählerin verkörpert Marion Gerlach Menschen in verschiedenen Situationen. Hinter den kurzen Auftritten verbergen sich Geschichten, von denen der Zuschauer jedoch nur Ausschnitte zu sehen bekommt.

Im zweiten Teil träumt sie sich in das Leben anderer Menschen, die ihr in Treppenhäusern begegnen, hinein. Das Zählen von Stufen ist ihr Lebensinhalt und gleichzeitig eine Reflexion über den Augenblick: Vergangenheit, Zukunft und der Augenblick - zwischen ihnen bewegt sich diese Unbekannte, deren wahre Identität nicht preisgegeben wird.

Uwe Obergs Musik verarbeitet Klänge, die in Treppenhäusern zu hören sind. Sie vermittelt eine Atmosphäre, die den Zuschauern die Möglichkeit zur Assoziation auf verschiedenen Ebenen gibt.

Teil drei verbindet Lichtbildprojektion, Schauspiel und Musik.
Nicole Ahlands und Vanessa Heydes Lichtbildinstallationen sensibilisieren den Zuschauer für die Thematik Mensch und Raum.

Vorstellungsdauer: je nach Treppenhaus ca. 1 Stunde 20 Minuten

Gefördert aus den Projektmitteln für die freie Kulturarbeit der Stadt Mainz, durch das Kulturamt der Stadt Wiesbaden und die Firma Techem.

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