STIMME SPRECHEN VORTRAGEN VORLESEN SPRECHEN AUF DER BÜHNE

VOM UMGANG MIT DER STIMME

Das Sprechen kommt ohne Stimme nicht aus.

Dieses Seminar ist für alle geeignet, die Ausdruck und Präsenz, Souveränität und
Mühelosigkeit beim Sprechen erreichen möchten. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmer
ihre eigene Stimme besser kennen und erfahren, worauf sie achten sollten.

Stimme und Sprechweisen beeinflussen sich wechselseitig. Insofern profitiert das
Sprechen, wenn wir uns mit der Stimme befassen. So spielt z.B. die Verbindung zum
Zwerchfell und zu den Kopfräumen, und damit zum Körper eine zentrale Rolle. Wenden
wir uns diesen Themen zu, können wir Resonanz erleben, neue Klangfarben und auch
andere Aspekte der Lautäußerung kennen lernen.

Wenn die Stimme richtig funktioniert, entfaltet sich der Stimmklang. Stimmliche
Herausforderungen werden leichter bewältigt und mehr Freiheit im Umgang mit den
Ausdrucksmöglichkeiten erfahren. Günstige Sprechweisen erschließen den Zugang zum
Potential der Stimme und tragen zu ihrer Gesunderhaltung bei.

Unsere Themen:
Was macht eine klangvolle und tragfähige Stimme aus?
Wie gehe ich mit stimmlichen Herausforderungen um?
Wie kommt es zu Resonanz?
Wie verhalten sich Sprechtempo und Modulationsfähigkeit zueinander?
In welcher Stimmlage spreche ich am besten?
Wie kommt es zu stimmlichem Ausdruck?
Wie beeinflusst der Stimmklang die Präsenz der/des Sprechenden?
Wie ergibt sich die richtige Körperspannung?
Wie verhält sich die Atmung?
Wie kommt es zu Verständlichkeit beim Sprechen?
Kann stimmlicher Ausdruck mit einer stimmschonenden Sprechweise einhergehen?
Wie entsteht Hörerbezug?
Welche Möglichkeiten zum Umgang mit Aufregung gibt es?
Was kann ich für meine Stimme tun?

Stimmbildung ermöglicht stimmliche Präsenz und fördert die Ausdrucksmöglichkeiten von Stimme und Person. Eine geschulte Stimme vermittelt mehr Sicherheit und Selbstvertrauen. Sie ist Teil der Rolle, die wir auf der Bühne des beruflichen Alltags spielen. Auch die Zuhörer erleben eine präsente Stimme als klangvoll, der Situation angemessen und überzeugend.

Mitzubringen sind: bewegungsfreundliche lockere Kleidung, warme Socken und eine
Decke oder Isomatte, sowie ein kurzer Text mit maximal 20 Zeilen (Sachtext, Erzählung
oder Gedicht, kein Dialog).
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEBENDIGES VORTRAGEN UND VORLESEN

Ein vorgetragener Text sollte sich so anhören, als entstünde er im Moment des
Sprechens, auch wenn er bereits geschrieben und durchformuliert wurde. Dafür ist
zunächst eine gute stimmliche Disposition notwendig. Eine detaillierte
Auseinandersetzung mit dem Text und sprecherische Fähigkeiten gehören ebenfalls dazu.
Ist dies der Fall, können die Zuhörer dem Vortrag gut folgen. Sie sind aufmerksamer,
ermüden nicht so schnell und leihen dem Sprechenden ihr Ohr.

Mehrere Faktoren sollten berücksichtigt werden, damit der Vortrag gelingt:

- das Textverstehen
- der Zusammenhang von Sprechen und Denken
- die Sprechgeschwindigkeit
- die richtige Betonung
- der Umgang mit Satzzeichen
- das Setzen von Pausen
- die Zielgruppe, das Publikum
- die Sprechsituation
- die eigene Stimme als Instrument (siehe Seminar 'Vom Umgang mit der Stimme)
und einiges mehr…

Die Teilnehmer werden gebeten, einen Sachtext (z. B. Zeitungsartikel, Informationen
über ein Reiseziel oder ein historisches, geographisches, soziologisches Thema etc.) oder
einen literarischen Text (Prosa oder Lyrik) mitzubringen. Der Text sollte etwa eine halbe
Seite lang sein (mit doppeltem Zeilenabstand) und über einen deutlichen Anfang und ein
Ende verfügen.

Der vorherige Besuch des Workshops "Vom Umgang mit der Stimme" ist sinnvoll.

KÖRPERSPRACHE

„Nur was ich in mir selbst finde, kann ich darstellen“ (Samy Molcho)

Unsere Fähigkeit, nonverbale Signale auszusenden, ist so alt wie die Menschheit.
Auch die Fähigkeit zur Entschlüsselung dieser Botschaften ist uns mitgegeben worden.
Das eigene Körperbewusstsein kann als Grundlage für ein tieferes Verständnis kommunikativer Vorgänge angesehen werden. Sind wir im Dialog mit unserem eigenen Körper, gehen wir mit ihm bewusster um und können die Zeichen der anderen besser verstehen.
Das Seminar beinhaltet praktische Übungen zu den Themen Körperwahrnehmung, Bewegung, Haltung, Distanz und Nähe, Status, Gestik, Mimik, Präsenz und Atmung.
Es lädt auch ein zu Rollenspiel, einfachen Bewegungssequenzen und anschließender Reflektion.

Mitzubringen sind warme Socken, lockere Kleidung und evtl. eine Decke.

Seminarleitung: Susanne Schwarz

Seminare auf Anfrage!

Termine

Workshops und künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen

Ein spannendes Erfahrungsfeld für die Umsetzung eigener Ideen und Vorstellungen, für partnerschaftliches und selbstverantwortliches Handeln, das an den Stärken und Interessen der Kinder und Jugendlichen ansetzt. Sie erfahren im Theaterspiel ihre individuelle Gestaltungskraft und Anerkennung. Die Projekte vermitteln Freude am Rollenspiel und schaffen einen Freiraum, in dem fantasievolles Denken und Sehen gefördert werden. Spiele und Übungen aus der Theaterpädagogik entwickeln motorische und sensitive Fähigkeiten und erweitern damit das persönliche Ausdruckspotential.

Künstlerische Projekte, Aufführungen, Performances und Workshops finden auch in Kooperation mit Schulen und Kulturinitiativen statt. Gemeinsam entwerfen wir ein passendes Angebot für Schulklassen, Jugendzentren, Theater-AG’s sowie Ferienkurse. Zeitlicher Umfang und Teilnehmerzahl variieren je nach Projekt.

Ein besonderes Angebot stellt die Schattentheater- Werkstatt dar.
Kinder und Jugendliche entwickeln Stücke mit selbstgebauten Schattentheaterfiguren (siehe unten)

Über bereits geplante Kurse bzw. Projekte können Sie sich unter Termine informieren.

Möchten Sie gemeinsam mit Impuls-Theater eine Idee umsetzen?
Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie (siehe Kontakt)

Aufbaukurs Schauspiel 1-3

Aus der Stille zum Spiel (Schauspiel 1)

In diesem Kurs wollen wir den störenden Gedanken, dass das was wir tun, vielleicht nicht ausreicht, über Bord werfen. Alles was wir brauchen, steckt in uns. Spontaner Ausdruck ist nicht das Resultat dessen, wie viel wir tun, sondern wie wir es tun.

Über die Entspannung finden wir zu uns selbst zurück, indem wir einerseits in den Körper hineinspüren und andererseits aufnahmebereit für Impulse von außen werden. Im Aufspüren unser inneren Verfassung, in Verbindung mit Bewusstsein und Achtsamkeit für einfache Gestik und klare Handlung, finden wir Anregungen für improvisierte Szenen, die Körper und Stimme gleichermaßen beanspruchen.

Stimme und Sprechen auf der Bühne (Schauspiel 2)

Die Beziehung zwischen Sprechen und Denken läßt Sprache lebendig werden. Anhand ausgesuchter Beispiele aus der Theaterliteratur lernen die Teilnehmer, Stimme, Sprechen und Geste miteinander zu verbinden.

"Choreografien" (Schauspiel 3)

Chorisches Sprechen
Bewegungschöre

Körpersprache, Bewegung, Stimme und Sprache am Beispiel ausgesuchter bühnenwirksamer Texte, z.B. Georg Büchners Novelle "Lenz"

Workshops, Seminare, Unterricht in Kleingruppen

Schattentheater

Kurs
SCHATTENTHEATER

für Kinder von 10 - 13 Jahren

In Europa gibt es seit etwa 250 Jahren Schattentheaterspieler. Ursprünglich kommt die Idee, Theater mit Schattenfiguren zu spielen, aus dem fernen Osten.

Wie das Schattentheater funktioniert und wie bewegliche Figuren hergestellt werden, erfährst Du in diesem Ferienkurs. Du wirst auch mindestens eine Figur selbst herstellen und sie in einem richtigen Schattentheater auftreten lassen. Gemeinsam überlegen wir zuerst, welche Schattentheaterfiguren wir für unser Theaterstück brauchen und wie sie sich bewegen sollen. Wichtig beim Schattenspiel sind die Umrisse der Figuren, die Du selbst aus Pappe ausschneidest. Beim Zusammenbauen der einzelnen Teile der Silhouetten ist etwas Geduld erforderlich. Und nicht zuletzt gehört auch etwas Übung hinter der Theaterleinwand dazu … damit sich die Figuren geschickt bewegen, einen guten Schatten werfen und im richtigen Moment auftreten. Zum Schluß wird ein gemeinsames Schattentheaterstück entstehen.