Des Kaisers neue Kleider

Badezimmer_Bild009.jpg
4.9.09_Kaisers_Kleider_005.jpg
11_9__Kaisers_Kleider_008.jpg
MSW_5436.jpg
MSW_5438.jpg
MSW_5443.jpg
MSW_5445.jpg
MSW_5480.jpg
MSW_5601.jpg
MSW_5606.jpg
MSW_5608.jpg
MSW_5614.jpg
MSW_5618.jpg
MSW_5622.jpg
MSW_5656.jpg

<<< zurück zur Projektübersicht

Filmpremiere
Wiesbaden
25. September 2010
20 Uhr
Wellritzstraße 38, Bürgersaal im Georg-Buch-Haus

Des Kaisers neue Kleider
nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Ein Film in deutscher Sprache. Gedreht an Schauplätzen in und um Wiesbaden. Die Mitwirkenden kommen aus unterschiedlichsten Ländern: Brasilien, China, Italien, Kolumbien, Marokko, Mongolei, Polen, Peru und Deutschland.

Regie Susanne Schwarz
Kostümdesign Doris Pohl
Kamera, Schnitt Ottmar Schick

Mit
Grace Classen, Malgorzata Swedrzynska, Oyun Schmauss, Jagoda Makurat, Silvia Terracciano, Manelis Gómez Libor, Clara Oliveira, Nan Matthias Wang, Olga Beatriz Calero, Mimount Boutakhrit, Emily Fassbender, Frederike Mueller-Spaeth, Inés Rentería und vielen anderen.

Ob verwöhnter Kaiser, schlitzohriger Betrüger, verzweifelte Bäuerin, genervte Ehefrau, finanzkundiger Minister … in diesem Film werden alle Rollen von Frauen gespielt. Nach „Die Blüten der vier Winde“ (2006) steht wieder eine internationale Frauengruppe vor und hinter der Kamera.

Geldgier, Ignoranz und Betrug – wie alt die Geschichte vom eitlen Kaiser auch sein mag, an Aktualität hat sie nichts eingebüßt. Ein Herrscher bereitet durch seine Selbstsucht den Boden für krumme Geschäfte und leitet damit den eigenen Abstieg ein. Die Sucht nach dem „immer mehr“ wird demaskiert. Auch seine aufwendige Garderobe kann den Kern nicht verbergen.

Kooperationspartner
Gemeinschaftszentrum Georg-Buch-Haus
AWO

Herzlichen Dank für die Förderung
LOS Lokales Kapital für soziale Zwecke:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Europäischer Sozialfonds

und für die Spielorte
Hessisches Immobilienmanagement (Schloss Biebrich am Rhein)

Des Kaisers neue Kleider

Film nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Von Manelis Gómez Libor
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein sehr aktuelles Märchen von Hans Christian Andersen: ein Märchen über Selbstsucht, Gier, Respektlosigkeit, Machtkämpfe, Betrug. Im Mittelpunkt steht ein verwöhnter Kaiser, der nur an seine neuen Kleider denkt, dem sein Volk völlig egal ist, dem nur seine eigenen Bedürfnisse wichtig sind.
Das Projekt „Mit Faden, Schnitt und Kamera brachte eine Gruppe ausländischer Frauen aus neun verschiedenen Nationen - von Südamerika bis China - zusammen. Es ermöglichte uns, unsere Potentiale zu erkennen, zu vertiefen, und kreativ einzusetzen. Wie spiele ich vor der Kamera? Wie gehe ich mit Aufregung um? Wann klingt meine Stimme gut? Wie kommt es zu Verständlichkeit und Ausdruck beim Sprechen? Der Film entsteht im Rahmen von „Stärken vor Ort“, finanziert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds.
Die Leitung übernahmen die Regisseurin Susanne Schwarz, die Damenschneiderin Doris Pohl sowie der Grafikdesigner und Kameramann Ottmar Schick.
Gemeinsam haben wir das Drehbuch entwickelt und die meisten Kostüme selbst genäht. Mehrere Male in der Woche trafen wir uns im Atelier von Doris, wo wir mit Nadel und Faden unserer Fantasie freien Lauf gelassen haben. Bei der Entstehung des Films haben wir vor und hinter der Kamera, wie auch bei der Postproduktion mitgewirkt. Was ist vor und während des Drehens zu beachten? Wie setzt man die Szenen zum fertigen Film zusammen?
Bei unseren Treffen konnten wir kreativ sein. Parallel dazu haben wir uns unsere Länder und Gebräuche gegenseitig vorgestellt und uns darüber ausgetauscht, wie sich diese von der deutschen Kultur unterscheiden. Ich finde es faszinierend, wie viele Unterschiede und Ähnlichkeiten der Weltkulturen wir feststellen können, wenn wir uns damit befassen. Eigentlich stehen wir Erdenbewohner uns sehr nah!
Es war eine intensive Zeit. Neben Familie und Arbeit war uns das Projekt eine Art Insel. Wir haben viel dazu gelernt, manchmal waren wir verzweifelt und unzufrieden, aber nach der Probenzeit und unzähligen Wiederholungen beim Drehen, haben wir mit harter Arbeit und viel Spaß unser Projekt zu Ende gebracht.